Vorher, nachher

Per Message wurde ich auf meiner facebook-Seite gebeten, doch mal ein Vorher-nachher-Bild zu zeigen und ein bisschen was dazu zu erklären. Bitte, gerne:

screenshot_237

Das Bild wurde in Lightroom bearbeitet. Wie man sieht, ist das Originalbild eher einen Tick unter- als überbelichtet, was Absicht ist: Die Tiefen und das Schwarz kann man in Lightroom problemlos und ohne Qualitätsverlust nach oben ziehen, während man „ausgefressene“, weiße Bereiche, wie sie oft bei Überbelichtungen entstehen, meist nicht mehr retten kann. Weiß ist weiß und bedeutet: keine Farbinformation, wogegen Schwarz nur auf den ersten Blick Schwarz ist, in Wirklichkeit sind da noch ganz viele Grau-, Blau- und Braunstufen, die man erst sieht, wenn man die Tiefen anhebt. In diesem Fall ist das Bild aber deswegen leicht unterbelichtet, weil ich keine längere Verschlusszeit als 1/80s ( bei 1/50s schon mit Verwacklungsgefahr) wählen wollte. Die ISO ist auf 100, weil das bei der kleinen Sony definitiv die beste Bildqualität verspricht.
Den Weißabgleich, der auf automatisch eingestellt war, habe ich etwas ins Wärmere gezogen, weil das in diesem Fall ganz gut mit den Hintergrundlichtern harmonierte. Etwas nachgeschärft ist das RAW (das ist grundsätzlich zu empfehlen), eine leichte Vignette drum gelegt und insgesamt das Ganze etwas aufgehellt. Die Lichter habe ich ein wenig nach unten korrigiert. Dann noch bei der Tonwertkurve die gesamte Linie etwas angehoben, um einen ganz leichten „matten“ Effekt zu erzielen, der dem Bild etwas mehr Sanftheit verleiht. Das war’s!

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