Ne Scheibe abschneiden

Manchmal geht’s halt nicht anders. Vielleicht ist der Horizont schief, aber nicht schief genug, dass man ihn so lassen könnte. Und wenn man ihn gerade rückt, gehen die Füße des portraitierten Menschen auf dem Bild dabei hopps. Möglicherweise muss man aus einem Querformat ein Hochformat machen oder man hat einfach schon beim Fotografieren einen Fuß oder eine Hand nicht ganz drauf.

Wie auch immer – natürlich kann man Bilder und in diesem Fall die Menschen, die auf den Bildern sind, beschneiden. Es kommt nur darauf an, wie, damit es nicht blöd aussieht.

Grundregel: Nie direkt an einem Gelenk abschneiden. Das sieht nämlich immer etwas amputiert aus. Möglichst in der Mitte zwischen zwei Gelenken beschneiden, also zum Beispiel in der Mitte des Unterarms oder Oberschenkels.

Zur Illustration hier drei Beispiele.

1. Unbeschnitten ist es am schönsten:

DSCF5045.jpg

2. So bitte nicht:

dscf5045

3. Wenn, dann eher so:

dscf5045-2

 

Das Ganze gilt übrigens auch, wenn man die Füße auf dem Bild gar nicht sieht, weil die Person zum Beispiel in einer Wiese steht.

dreimalfuesse

Und hier noch Beispiele für das Beschneiden von Armen. Am schönsten ist natürlich Variante eins, mit Hand, aber wenn die aus Gründen nicht geht, lieber Version drei als zwei, bitte.

dreimalarme

 

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2 Gedanken zu “Ne Scheibe abschneiden

  1. Das Thema, geht aber noch viel weiter, wenn es um die richtige Motivwahl geht. Was ist das Hauptmotiv und wie ist es im Bild anzuwenden und damit kommt dann die Wahl des Schnittes.

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